… der Anfang

Es waren mal zwei junge Burschen, die lernten sich an der Fachhochschule für Weinbau in Geisenheim kennen. Der Eine (Philipp) kam aus der Südpfalz, der Andere (Kilian) aus dem Moseltal. Es einte sie der Wunsch, Winzer zu werden. Es einte sie auch das unstillbare Verlangen, die tagsüber gelernte Theorie nach Sonnenuntergang in der Studenten-WG praktisch (=flüssig) zu überprüfen…

Das studentische Sorgenfrei-Leben ging leider schneller zu Ende wie geplant: Kilian’s Vater verunglückte tödlich im Weinberg; das renommierte Bremmer Weingut Reinhold Franzen brauchte von heute auf morgen einen Nachfolger.
Vielleicht hat auch dieses dramatische Ereignis die beiden Freunde noch enger zusammen geschweisst. Sie wollten ihre räumliche Distanz überwinden – und mit einem gemeinsamen Projekt ihre Verbundenheit weiter leben.
Aus den Nachname ‚Müller‘ (Philipp) und ‚Franzen‘ (Kilian) entstand bei einem (…oder zwei) guten Glas Wein die fiktive Winzer-Figur des ‚Müller Franz‘.

… die Mitte

…Ende 2016 kam dem ‘Müller Franz sein Riesling’ in die Flasche.
Je zur Hälfte flossen Riesling aus den Steillagenweinbergen von Kilian in Bremm an der Mosel und von Philipp aus den Weingärten in Kleinfischlingen/ Südpfalz hinein. Da hier Trauben/ Weine aus zwei unterschiedlichen Weinbauregionen vereint werden, etikettiert der ‘Franz’ weinrechtlich als ‘Deutscher Landwein Rhein’.

Den markanten Kopf des ‘Franz’ entwarf Alex, ein Schulfreund von Philipp, der heute im Saarland lebt, und als urban-art und tattoo-Artist ‘retro23’ weltweit gefragt ist.

Plötzlich kam Oliver ins Spiel. Oliver ist in Relation zu Philipp und Kilian alt. Sehr alt. So alt, dass er bereits Babysitter von Fabian, eines weiteren Studienkollegen von Philipp & Kilian war.
Aus diesem Zufall entstand der Kontakt zwischen Oliver & Philipp.
Problematisch für Philipp & Kilian wurde, dass Oliver a) Weinhändler ist, b) Comedy-Programme textet und sich c) spontan in die Figur des ‘Franz’ verliebt hat.
Somit war für Philipp & Kilian erst mal die Ruhe vorbei: Oliver entwickelte extremes Kopfkino, und wollte wissen, wie es der Frau vom ‚Franz’ geht, was seine Kinder machen und wie’s in dem Franz sein Mikrokosmos so zugeht.
Denn Oliver war klar: der Franz, dass ist ein Geschenk des Himmels, so eine Story findet man nicht alle Tage!

Schnell war den Dreien klar: der Franz, der ist kein einsamer Wolf, der hat auch Familie & Freunde. Wir machen eine  muntere Geschichte, eine Art ‘Doku-Soap des Weinbergs’.
Mit leckeren Weinen, mit Humor, viel Augenzwinkern und ganz viel Leidenschaft!

… noch lange kein Ende!

.. gemeinsam haben die Drei weitere Charaktere rund um diesen rechthaberischen, trinkfesten und bauernschlauen Winzer ‘Müller Franz’ entworfen. Und diese natürlich auch in Flaschen gefüllt! Isolde, dem Franz sein bedauernswerte Ehefrau schwört ‘auf Sekt am Morgen’. Tochter Annabelle ist leider mit ihrem Nagelstudio gescheitert, verdreht aber sowohl der alten wie auch  jungen Talbevölkerung in ihrem Saunaclub den Kopf. Selbstredend, dass dieser skandalöse, nahezu unhaltbare Zustand für ordentlich Gesprächsstoff im Ort sorgt 😉
Amadeus, ihr Bruder, erfolgreicher Walldorf-Schüler, ist von seinem 7-jährigen Surf-Tripp wieder heim ins Weingut zurück gekommen. Mit seinem Vater Franz verbindet ihn eine ‘gesunde’ Rivalität: er als ‘Weltreisender’ kennt andere Weinstile als Franz, darf die natürlich dank Franz, dem Patriarchen, nicht umsetzen. Heimlich hat er daher dem Alten ein Fuder geklaut, um seine eigene Cuvée zu vinifizieren…

Das kann ja heiter werden!
Wie in jeder guten Famile gibt es Konflikte, schwarze Schafe und helle Momente, Rivalitäten und Romanzen, es gibt Freunde & Feinde – kurz: das pralle Leben findet sich sowohl flüssig in den Weinen wie auch in den ‘Franz sein Familie sein Geschichten’ wieder. Und natürlich ist auch im Dorf, nicht nur beim Weinfest, oftmals die Hölle los…

Was ist an den ganzen Geschichten ‘geflunkerte Fiktion’, was könnte Realität im Leben eines Winzers sein? Die Grenzen verschwimmen, die Wahrheit ist manchmal skurriler, wie es sich die Fiktion ausdenken könnte…

Kilian, Philipp und Oliver verstehen den ‘Franz’ als ‘open-source’ Projekt. Es lebe der Austausch mit anderen Winzern, mit Künstlern, Textern und Grafikern! Mit anderen Worten: es ist noch lange kein Ende in Sicht!

… der ‘Franz’ möchte zu euch!

…der ‘Franz’ möchte zu euch in die Weinbars. In die Cafés und kleinen Weinläden, die ihr Viertel, ihren Kiez so ungemein kulturell bereichern. Er will den Fachhandel unterstützen, weil der Franz, der ist sich sicher: Digital und Online ist nicht Alles im Leben! Weil der ‘Franz’, ihr ahnt es bereits, der steht selbst gerne am Tresen. Mittags und Abends, weil ein Leben ohne ‘Schoppen’ für ihn sinnlos ist. Er liebt das eigene Geschwätz, er regt sich über das dumme Geschwätz der Anderen auf – aber ohne das Geschwätz der Anderen wäre sein Leben langweilig.
Der ‘Franz’, der braucht seine sozialen Kontakte, er will mittendrin sein im Leben, es spüren und aufsaugen. Er will euch teilhaben lassen an seiner Geschichte!
Dem Franz sein Mofa ist fast immer vollgetankt. In seinen Packtaschen hat er seine Weine. Im Kopf seine Geschichten. Ladet ihn ein, zu seiner ganz pesönlichen Geschichte und geniesst eine neue Form der ‘Weinprobe’!

Ihr kennt einen Weinladen, eine Bar, ein Café oder Hipster-Laden wo der Franz sich wohlfühlen könnte?
Schreibt ihm eine digital frankierte Postkarte: franz@mueller-franz.com